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    <title>Schmollfisch : Kommentare</title>
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    <title>Schmollfisch</title>
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    <title>Gesprächskultur</title>
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    <description>Mein früherer Schreibgruppenleiter hat mir mal (bei einer Sprechprobe für eine Lesung) gesagt, in Südeuropa aufgewachsene Leute hätten beim Singen und Sprechen einen automatischen Vorteil. Weil die Menschen dort viel mehr Zeit im Freien zubringen, könnten sie lauter. Italien ist ja nicht umsonst das Heimatland der guten Tenöre. Auch Südfranzosen unterhalten sich gern temperamentvoll und schreiend. Spanier hingegen überhaupt nicht. Es wird zwar viel geredet in Spanien. An Bushaltestellen und Straßenecken fangen die Leute sofort ein Gespräch an. Aber, das ist der Punkt, Spanier reden weder laut noch gleichzeitig. Typisches Bild ist, dass mehrere zusammenstehen, also mindestens zwei, und einer redet. Die anderen hören zu. Der Redende spricht so leise und gleichmäßig, als halte er eine Vorlesung. Die klassische Geste dazu ist ein leichtes Wippen einer geöffneten Hand mit aneinandergelegtem Zeigefinger und Daumen. Der Tonfall ist fortfließend ohne Pausen und ohne auffallende Betonung. Dem Zuhörenden sind Einwürfe wie &quot;ah&quot;, &quot;ahem&quot;, &quot;hmpf&quot; und &quot;si&quot; erlaubt, solange sie den Redefluß nicht stören. Kurz gesagt, Spanier sind große Monologisierer. &lt;br /&gt;
Da ich selbst kein Spanisch verstehe, habe ich mich oft gefragt, worüber man so lange und unaufgeregt reden kann. Ich könnte zum Beispiel zehn Minuten lang von meinem Schwager erzählen, meine Haustür beschreiben oder erklären, wie eine Strickmaschine funktioniert. Aber das will doch keiner wissen. Worüber reden Spanier? Eine Zeitlang nahm ich an, sie erzählen einander Geschichten. Spanier schätzen Geschichten sehr, sonst würden nicht so viele mit aufgeschlagenem Buch in der Metro stehen. Wenn sie nicht gerade reden, lesen sie. Sogar beim Aussteigen, Erklimmen der Rolltreppen und bei den letzten Metern Gehweg zum Arbeitsplatz lesen sie weiter.  Wenn so ein Spanier mit einem anderen zusammensteht und monologisiert, erzählt er vielleicht, was er zuletzt gelesen hat, dachte ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ich unseren Hotelrezeptionisten in Madrid gefragt habe, wie lange ich mit meiner Metro-Dauerkarte noch fahren kann. Genauer gesagt, meine Tochter fragte und ich stand dabei. Es war eine Wochenkarte, Samstag gegen vier Uhr nachmittags gelöst, und unsere Frage (die wir Freitagabend stellten) war die, ob diese Karte am Folgetag, also Samstag, noch benutzt werden könne.&lt;br /&gt;
Der Rezeptionist, ein freundlicher junger Mann, nahm die Karte in die Hand, betrachtete sie von allen Seiten und fing an zu reden. Er redete sehr lange. Sehr, sehr lange, in verbindlichem Ton und mit einer Miene, die zu besagen schien, dass er sich intensiv mit unserer Frage auseinandersetzte. Ich verstand kein Wort. Aber ich konnte sehen, dass er mehrmals etwas an seinen Fingern abzählte. &lt;br /&gt;
Hinterher fragte ich meine Tochter: &quot;Was hat er gesagt, gilt die Karte noch?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Er weiß es nicht&quot;, sagte sie.&lt;br /&gt;
Darüber musste ich erst mal nachdenken. Wir fuhren mit dem Fahrstuhl nach oben. &lt;br /&gt;
&quot;Wenn er es nicht weiß, was hat er dann die ganze Zeit geredet?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Er hat die Karte in die Hand genommen. Ja, das sei eine Wochenkarte. Und die sei gelöst am Samstag, sechzehn Uhr dreizehn. Da in der Ecke steht es, Samstag sechzehn Uhr dreizehn. Die Karte gilt eine Woche. Also bis zum Samstag drauf sechzehn Uhr dreizehn. Heute ist Freitag, jetzt ist es gerade neunzehn Uhr dreißig. Also gilt die Karte heute noch, weil sie Samstag, sechzehn Uhr dreizehn abläuft. Die Karte ist eine Wochenkarte, das heißt, sie gilt sieben Tage. Gelöst am letzten Samstag. Heute haben wir Freitag. Das sind seit letzten Samstag (zählt an den Fingern ab) Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag, also sechs Tage, und morgen gilt die Karte bis sechzehn Uhr dreizehn, das sind dann genau sieben Tage. Nach sechzehn Uhr dreizehn dann wohl nicht mehr, weil das mehr als sieben Tage wären. Samstag sechzehn Uhr dreizehn, dann (zählt an den Fingern ab) Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und der halbe Samstag bis sechzehn Uhr dreizehn, das sind genau sieben Tage. Er ist nicht sicher. Aber er meint, normal dürfe die Karte nur noch bis morgen sechzehn Uhr dreizehn gelten. Du kannst also noch bis sechzehn Uhr zwölf damit Metro fahren. Das sind dann genau sieben Tage (zählt zum dritten Mal an den Fingern ab). Also morgen nach sechzehn Uhr dreizehn kannst du mit der Karte nicht mehr fahren. Aber sicher ist er nicht. Du kannst es ja einfach ausprobieren. Da sind doch die Durchgänge in den Metrostationen, die automatisch geöffnet werden, wenn man die Karte in den Schlitz steckt, da steckst du die Karte rein und wenn der Durchgang dann aufgeht, dann gilt die Karte noch. Wenn nicht, musst du eine neue kaufen oder zu Fuß gehen. Das hat er mir erklärt. Dann hat er mir Gott sei Dank die Karte endlich wiedergegeben.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich habe meiner Tochter daraufhin gesagt: &quot;Ich will den als Schwiegersohn.&quot; Aber sicher bin ich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tag darauf waren wir in Segovia und sahen uns eine Osterprozession an. Diese Prozessionen sind unheimlich, wegen der Vermummung, die viele der Teilnehmer tragen, dem merkwürdigen Wiegeschritt und der schrägen Musik, die manchmal dazu gespielt wird. Wenn keine Musik gespielt wird, schweigt die Prozession. Das ist wirklich unheimlich, diese Stille mittem in Spanien. Ich wurde von der Menschenmenge am Straßenrand verkeilt und konnte mich keinen Zentimeter mehr wegbewegen. Die Büßertruppe, in mitternachtslila Samt gekleidet und mit riesigen Spitzhüten auf den Köpfen, wankte an mir vorbei und kam zum Stehen, wohl wegen eines Hindernisses weiter vorne. Gerade vor mir zog sich einer der Vermummten die Kappe vom Kopf. Er sah ganz ähnlich aus wie unser Hotelrezeptionist, vielleicht Mitte zwanzig, nett und lustig mit spitz aus der Stirn gezogenem Haar und einem Silberring in der Augenbraue. Ein kleiner Teufel. &quot;Qué calor&quot;, bemerkte er und lachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe noch gewartet (konnte sowieso nicht weg), aber mehr sagte er nicht. Ob ich doch lieber den als Schwiegersohn ...?</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    <dc:subject>on tour</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 schmollfisch</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-10T22:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/55771039/">
    <title>Horrortrip in Düsseldorf</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/55771039/</link>
    <description>Ein alter Schreibfreund noch aus Lupenzeiten hat mir einen Krimi der ganz anderen Art zukommen lassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://neuebuecher.de/service/scover/0-3715513.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch sieht sehr nach Science Fiction aus, und aus diesem Grund hätte ich es mir im Laden vermutlich nie gekauft  ich lese keine SciFi, außer Stanislaw Lem in Ausnahmefällen. Aber es ist tatsächlich ein Krimi, ein Regionalkrimi sogar  ich könnte mir vorstellen, dass Düsseldorfer mit dem Buch in der Hand einen Stationsspaziergang machen könnten. Baldo Richter ist  Ende dreißig und vollkommen unauffällig; in der kryptischen Vorrede zu dem eigentlichen Roman heißt es, er verberge seine Klugheit hinter der Maske der Mittelmäßigkeit, was ihn zumindest in meinen Augen zur idealen Romanfigur macht  weit mehr jedenfalls, als wenn es andersherum wäre. Leider nützt ihm dieses Versteckspiel nichts, denn gleich nach dieser kurzen, ziemlich unverständlichen Vorrede (ihr Sinn erschließt sich erst am Ende des Buches) geht es mit einem Paukenschlag los. Überfall, Einbruch, Kidnapping und natürlich eine geheimnisvolle Schönheit. Und ein sehr beklagenswerter Todesfall. Die Geschichte spielt sich im Wesentlichen innerhalb von sechs Tagen ab, mit einem Zukunftsausblick am Ende, der auf die Vorrede zurückgreift und diese erklärt. Ob Baldo überlebt? Jein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ein dramatisches Ereignis das andere jagt, hält sich der Roman kurz  wenig mehr als 150 Seiten. Der Autor verliert keine Zeit mit Überlegungen und Beschreibungen; die Sprache ist schlicht und sachlich. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Futter gewünscht  andere Leser werden diese Geradlinigkeit umso mehr mögen. Ein Ruhepunkt war immerhin der Todesfall am vierten Tag, der zwar nicht unerwartet kommt  er wird sorgfältig vorbereitet , aber nach zwei Dritteln der rasanten Geschichte für ein wenig Erdung und Tiefe sorgt. Und am Schluss wird das übliche Krimigenre endgültig verlassen. Kennt jemand &quot;Öffne die Augen&quot; bzw. &quot;Vanilla Sky&quot;? Auch hier gibt es am Ende einen Dreh ins Phantastische, der diejenigen Zuschauer, die einen echten&quot; Krimi erwarten, vielleicht frustriert. Aber die werden Die Schattenwelt des Baldo Richter ja schon wegen des Titelbilds nicht lesen ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Zitate kann ich mir nicht verkneifen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem längeren Gespräch im letzten Drittel äußert sich Herr Hallinger, einer der Drahtzieher des Romans, wie folgt: Wir sollten uns fragen, ob die Welt nicht eher von einem Limonadenhersteller, von einer Restaurantkette oder von einem Softwaregiganten regiert wird. Die Zukunft wird nicht von überforderten Regierungschefs und hilflosen Finanzministern gemacht, sondern von Unternehmern mit Visionen. Die Regierenden sind in Kürze nur noch Marionetten der zukünftigen Marktführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle musste ich zurückblättern und mich vergewissern, wann das Buch spielt. 2010! Da wird es aber allerhöchste Zeit, dass jemand das ausspricht, was ich mir seit mindestens der letzten Wahl (vielleicht auch der vorletzten oder vorvorletzten) denke! Aber besser spät als nie ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier noch etwas ganz nach meinem Herzen. Baldo Richters neuer Freund, ein Blinder, der ebenfalls Richter heißt, führt ihm eine Aufnahme aus La Traviata vor. Wir sollten gemeinsam eine Opernaufführung besuchen, nachdem wir dieses Drama ausgestanden haben, schlägt er vor. Aber das lange Sterben ist nichts für einen jungen Mann. Nein, Parsifal ist die passende Oper für Männer Ihres Alters. Lassen Sie uns zu den Wagnerfestspielen fahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal abgesehen davon, dass La Traviata zu den Lieblingsopern meiner 21-jährigen Tochter zählt und ich nicht wirklich weiß, was im musikalischen Hirn eines jungen Mannes vorgeht  ich würde nie im Leben einem Neuling im Opernhören ausgerechnet zu den Wagnerfestspielen schleppen. Aber ich kann Wagner sowieso nicht leiden, obwohl ich es immerhin versuche. Mein letzter Versuch, Wagner zu goutieren  das war bei einer Übertragung einer Szene, die Siegfried beim Schwertschmieden zeigte  endete damit, dass meine Tochter hereinkam und fragte, ob ich schon wieder Wüstenplanet gucke.</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    <dc:subject>schmollfisch liest</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 schmollfisch</dc:rights>
    <dc:date>2011-12-03T23:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/64958524/">
    <title>Der Zauberstab</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/64958524/</link>
    <description>&lt;i&gt;(Aus urheberrechtlichen Gründen alle Bilder sicherheitshalber gelöscht)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Händels Oper &lt;i&gt;Rinaldo&lt;/i&gt; in der Inszenierung von David Alden, Premiere war im Jahr 2000 bei den Münchner Opernfestspielen, habe ich mal in einer Kritik den Satz gelesen: »Alden verglich in seiner Inszenierung das überschäumende barocke Lebensgefühl mit der heutigen Spaßgesellschaft und versetzte die Handlung teilweise auf einen Rummelplatz.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann das bestätigen, ich habe die Übertragung damals gesehen, sogar auf Tape mitgeschnitten, und es ist mir sogar gelungen, dieses Tape zu digitalisieren und auf DVD zu brennen. Ich sehe und höre es immer wieder gerne, obwohl nicht weniger als vier Countertenöre um die Wette säuseln. Einer besser als der andere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barockoper = Spaßgesellschaft. Eine ähnliche Vision haben wohl auch die Macher von &lt;i&gt;Enchanted Island &lt;/i&gt;gehabt, jedenfalls wäre für die optischen Effekte in der Inszenierung aus der Met kein Superlativ zu hoch gegriffen. Voll fett, krass, überbordend, immer und immer noch einen drauf. In einem Pauseninterview sagte der Regisseur sinngemäß: »Wir haben uns gedacht, wenn wir schon Barockoper machen, dann auch gleich richtig.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, die großartige Joyce DiDonato hatte in jeder einzelnen Szene, in der sie auftrat (und das waren nicht wenige), ein neues Kostüm und ein neues Haarstyling. Selbst der Luftgeist Ariel, gesungen von Danielle de Niese (agil-irrwischartig), bekam extra für die letzte Arie ein neues Kostüm verpasst, das direkt aus &lt;i&gt;Farinelli&lt;/i&gt; stammen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Bild gelöscht)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David Daniels (zum Niederknien wie immer) hatte, abgesehen von seinen Arbeitsklamotten (Lederschürze und Ärmelschoner) mindestens zwei aufwendige Brokatfummel. Lediglich Neptun (Placido Domingo, tragikomisch), Miranda (toll) und Caliban (Pisaroni, wuchtig) mussten mit nur einem Styling auskommen. Dafür hatte Caliban aber eine äußerst aufwendige Maske, einen künstlichen Bauch und Orkfüße. Mit ein paar kleinen Änderungen hätte er als Uruk-hai im &lt;i&gt;Herrn der Ringe&lt;/i&gt; durchgehen können. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
(Bild gelöscht)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt gab es die eine oder andere Anleihe bei Tolkien; Prospero hatte gleich zu Beginn eine Art Palantir in der Hand, und sein Zauberstab sah sehr nach Gandalf aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit ich endlich beim Thema bin: Der Zauberstab.&lt;br /&gt;
Eine der effektvollsten Theaterszenen, die ich kenne, ist diejenige aus Shakespeares &lt;i&gt;Sturm&lt;/i&gt;, als Prospero seinen Zauberstab zerbricht. Ich habe sie leider nur zweimal im Fernsehen gesehen  einmal gespielt von Helen Mirren in der Neuverfilmung des &lt;i&gt;Sturm&lt;/i&gt; und einmal vor vielen Jahren gespielt von John Gielgud in Greenaways &lt;i&gt;Prosperos Bücher&lt;/i&gt;. Speziell Gielguds Darstellung werde ich nie vergessen. Nach all dem ungeheuren Aufwand, den er getrieben hatte, um sich seinen unfreiwilligen Inselaufenthalt zu verschönern, erschien er in dieser Szene nackt und bloß in ärmellosem Unterhemd. Ein schon reichlich schlaffer und krummer alter Mann, der entschlossen war, für immer auf seine Zauberkräfte zu verzichten. Sein Gesicht strahlte vor Erleichterung und innerer Befreiung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Enchanted Island &lt;/i&gt;ist eine Kompilation aus dem &lt;i&gt;Sturm&lt;/i&gt; und dem &lt;i&gt;Sommernachtstraum&lt;/i&gt;, mit der Einschränkung, dass eine Oper natürlich mit sehr viel weniger Text auskommen muss als ein Theaterstück. Aber ich habe mich unendlich gefreut, dass man auf diese wunderbare Szene nicht verzichtet hat. In &lt;i&gt;Enchanted Island &lt;/i&gt;findet sie ganz zum Schluss statt. Prospero, bis dahin gesungen von David Daniels, entsagt seiner Zauberkraft und zerbricht den Stab übers Knie. Der Text dazu dürfte sinngemäß dieser Stelle aus dem &lt;i&gt;Sturm&lt;/i&gt; entsprechen (Übersetzung von Schlegel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das Fest ist jetzt zu Ende; unsre Spieler,&lt;br /&gt;
Wie ich Euch sagte, waren Geister und&lt;br /&gt;
Sind aufgelöst in Luft, in dünne Luft. &lt;br /&gt;
Wie dieses Scheines lockrer Bau, so werden&lt;br /&gt;
Die wolkenhohen Türme, die Paläste, &lt;br /&gt;
Die hehren Tempel, selbst der große Ball,&lt;br /&gt;
Ja, was daran nur teil hat, untergehn.&lt;br /&gt;
() Unser kleines Leben&lt;br /&gt;
Umfaßt ein Schlaf. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Publikum wird mit diesen Worten quasi aus der Oper entlassen; was danach folgt, ist nur noch so eine Art musikalischer Schlusstriumph. Der besondere Effekt an dieser Stelle war, dass diese Schlussworte &lt;i&gt;gesprochen&lt;/i&gt; wurden. Nicht gesungen. Und zwar von einem Sänger, bei dem die Sprechstimme sich von der Singstimme so stark unterscheidet wie nur möglich (Daniels ist Countertenor und singt im Höhenbereich des Damen-Mezzo, seine Sprechstimme würde ich irgendwo im Bariton unterbringen). Die Fallhöhe an diesem Punkt war gigantisch. Hier ist der Zauber aus. Wir dürfen nach Hause gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein riesiges Dankeschön an alle, die dieses einmalige Ereignis möglich gemacht haben. Ich hab&apos;s zwar nur im Kino gesehen, aber trotzdem hat es mich in den Sessel gebügelt wie selten. Barockoper ist Glückspille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr schöne Rezension, der ich vollkommen zustimme, gibt es übrigens noch hier im &lt;a href=&quot;http://www.opernnetz.de/seiten/rezensionen/mue_enc_bro_120121.htm&quot;&gt;Opernnetz&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(...) Ihr alle schier&lt;br /&gt;
habet nur geschlummert hier&lt;br /&gt;
und geschaut in Nachtgesichten&lt;br /&gt;
eures eignes Hirnes Dichten.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Epilog aus dem &lt;i&gt;Sommernachtstraum&lt;/i&gt;, gesprochen von Puck)</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    <dc:subject>schmollfisch lauscht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 schmollfisch</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-23T22:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/894828727/">
    <title>Geschlossen.</title>
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    <description>...</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 schmollfisch</dc:rights>
    <dc:date>2014-06-09T20:43:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/506933126/#714913597">
    <title>das wichtigste wird zugeschüttet</title>
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    <description>mit einer Flut von Twitterbotschaften... wo bleiben da die wahren Worte?</description>
    <dc:creator>HARFIM</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 HARFIM</dc:rights>
    <dc:date>2014-03-25T10:41:07Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/55773440/">
    <title>Extreme Bedingungen</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/55773440/</link>
    <description>In dem Klassikforum, in dem der Schmollfisch hin und wieder schwimmen geht, wurde vor kurzem diskutiert, inwieweit es legitim sei (man verzeihe mir diese Häufung von Nebensätzen), einen Sänger wegen seines Äußeren für bestimmte Rollen abzulehnen. Mit &quot;ungeeignetem Äußeren&quot; ist natürlich ein zuviel an Gewicht gemeint, denn (fast) alle anderen Makel kann man ja wegschminken. In jenem Klassikforum hat man sich auf ein dezidiertes Jein geeinigt, denn je nach Inszenierung kann es ja vorkommen, dass dem betreffenden Sänger das vorgesehene Kostüm absolut nicht steht. Ich meine, bis zur Lächerlichkeit nicht steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch lächerlicher macht sich unter Umständen das Fehlen eines Kostüms. Damit wäre ich beim Thema, nämlich dem Sonderpreis für Singen unter extremen Bedingungen. Ich schicke gleich voraus, dass ich natürlich nur von den mir vorliegenden Bildern ausgehen kann. Wer regelmäßig zu den Wagnerfestspielen geht, hat vermutlich noch mit ganz anderen Sachen aufzuwarten. Aber ich lasse Wagner mal außen vor und beginne mit meinem ersten Preisträger Yosemeh Adjei, der hier im &quot;Ezio&quot; von Händel die Titelpartie singt (und dem sein Kostüm recht gut steht):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Bild gelöscht)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sieht auf den ersten Blick nicht nach erschwerten Bedingungen aus; in der Badewanne singen ja viele Leute (obwohl die meisten, die das tun, eine größere Wanne zur Verfügung haben). Aber dass wir uns recht verstehen: Der Sänger sitzt tatsächlich nackt in der Wanne. Ich weiß das, denn ich habe ihn hineinsteigen sehen. Da sang er allerdings nicht, deshalb zeige ich das hier nicht. Ätsch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade diese, nennen wir sie mal so, &quot;Wannen-Arie&quot; war übrigens derart bewegend und großartig gesungen, dass ich mir heute morgen bei Youtube einen Wolf gesucht habe, weil ich sie gern als Video verlinkt hätte. Aber nein, so viel Glück haben wir nicht. Das heißt, meine Leser nicht. Ich schon, ich hab die DVD. Ätsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen wir zu der ersten bekannten Oper überhaupt, die obendrein meine persönliche Lieblingsoper ist, nämlich &quot;L&apos;Orfeo&quot; von Claudio Monteverdi. Hier im Vordergrund Orfeo (liegend) und im Hintergrund Apollo (schwebend):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Bild gelöscht)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apollo steht vermutlich auf einem Brettchen und hält sich (das ist in den Detailbildern zu erkennen) mit den Händen an Griffen fest, die in die Wand montiert sind. Für eine längere Koloraturpartie mit Sicherheit nicht die beste Bedingung; aber ein echter Profi kann in jeder Lebenslage singen. Zu Beginn der Szene steht Apollo sogar kopf. Aber da singt er noch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Bild gelöscht)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Rose habe ich in einem früheren Eintrag schon mal gezeigt. Allerdings läuft er hier außer Konkurrenz, denn inzwischen glaube ich zu wissen, wie Herr Rose unter diesem Eselskopf mit gleichbleibender Inbrunst weitersingen kann: Wahrscheinlich trägt er ein Kopfmikrofon. Dieser Kopf ist, wie schon früher erwähnt, eine technische Meisterleistung mit beweglichem Unterkiefer und deutlicher Mimik. Er gehört natürlich in Brittens &quot;Midsummer Night&apos;s Dream&quot; in der Inszenierung von Robert Carsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deanne Meek singt ihre Hermia in der gleichen Inszenierung mit Kissen werfend, liegend und zwischen zwei Herren mit dem Kopf nach unten hängend. Den richtigen Schnappschuss zu finden, ist gar nicht so einfach. Nehmen wir diesen, bei dem sie den Kopf immerhin noch ein wenig oben hat. Übrigens singen die beiden Herren auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Bild gelöscht)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weit größeres Päckchen zu tragen hat indessen der arme Mensch, der in der Figaro-Inszenierung von Claus Guth den Grafen zu singen hat: Er trägt bei der Rache-Arie den Weltmeister im Einradfahren, Uli Kirsch, auf den Schultern. Uli Kirsch stammt übrigens aus Fulda (jawohl!) und ist, vermute ich mal, auch nicht gerade ein Leichtgewicht, da er als Amor-Engelchen einen gut gewachsenen und austrainierten Eindruck macht.  Davon kann ich leider hier kein Bild zeigen, aber dafür per Link auf zwei Herren verweisen, die sich in dieser Rolle als Kraftpakete profilieren durften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens: &lt;a href=&quot;http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.111601.1273508131!/image/image.jpg_gen/derivatives/536x536/image.jpg&quot;&gt;Bo Skovhus (bitte klicken)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens: der von mir überaus geschätzte &lt;a href=&quot;http://www.seenandheard-international.com/wp-content/uploads/2011/08/Salzburg_Nozze_Rittershaus_Keenlyside_Kirsch_2011.jpg&quot;&gt;Simon Keenlyside (bitte klicken)&lt;/a&gt;, den wir oben als im Liegen singenden Orfeo schon mal hatten - da gleicht sich&apos;s dann Gott sei Dank wieder aus. Man muss halt nehmen, was man kriegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde diese Leistungen allesamt beachtlich und möchte noch ausdrücklich hervorheben, dass alle ausnahmslos sängerisch Bestleistungen abgeliefert haben. Die moderne Tendenz zum Regietheater wird uns sicher noch weitere liebenswerte Verrücktheiten bescheren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;PS. Als Außenseiter möchte ich diese Szene hier nicht unerwähnt lassen, sonst erwähnt sie womöglich jemand anders. Ich habe sie in meine persönliche Liste oben vorläufig nicht aufgenommen, weil mir die Inszenierung nicht gefällt - ich kenne sie allerdings nicht vollständig, vielleicht hat sich mir dieses Konzept einfach nicht erschlossen. Wie dem auch sei, Zachary Stains steht als Ercole in &quot;Ercole sul Termodonte&quot; von Anfang bis Ende nackt auf der Bühne. &lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;420&quot; height=&quot;315&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/IB9z2R34a5g?version=3&amp;hl=de_DE&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/IB9z2R34a5g?version=3&amp;hl=de_DE&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;420&quot; height=&quot;315&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    <dc:subject>schmollfisch lauscht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 schmollfisch</dc:rights>
    <dc:date>2011-12-06T19:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/506933126/#524896010">
    <title>Die Bilder sind eindrücklich. Ebenso wie die (realen Erinnerungs-)Bilder, die der...</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/506933126/#524896010</link>
    <description>Die Bilder sind eindrücklich. Ebenso wie die (realen Erinnerungs-)Bilder, die der Text wiedergibt.&lt;br /&gt;
Mich interessieren aber in zunehmendem Maße die Worte, die die Bilder beschreiben.&lt;br /&gt;
Das, was ich einst gesehen habe (und was der Text beschreibt), hat mich berührt und beschäftigt. Beim Schreiben und seitdem der Text fertig da steht, merke ich jedoch, dass mich die Worte, die die Bilder beschreiben, weit mehr beschäftigen.&lt;br /&gt;
Falls das verständlich ist.</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 schmollfisch</dc:rights>
    <dc:date>2013-10-19T20:16:20Z</dc:date>
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    <title>Nur Worte?</title>
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    <description>wo wir etwas verschwiegen?&lt;br /&gt;
und als Traumland?&lt;br /&gt;
keine Emotionen und alles klein(e) Worte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein bisschen gruselig ist es mir...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab so ein bisschen Watt ist es nicht - aber Teile deines Textes sind darin zu sehen&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://home.fotocommunity.de/clarabella/index.php?id=885989&amp;d=32241996&quot;&gt;http://home.fotocommunity.de/clarabella/index.php?id=885989&amp;d=32241996&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Blog war ich noch nicht eifrig genug</description>
    <dc:creator>clarabella</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 clarabella</dc:rights>
    <dc:date>2013-10-16T14:57:30Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/506933126/">
    <title>...</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/506933126/</link>
    <description>Ihr habt mir&lt;br /&gt;
das wichtigste&lt;br /&gt;
verschwiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das bedrohliche rauschen einer springflut im frühling. nachts.&lt;br /&gt;
ein hauch algengrün auf einem balkongeländer, im morgennebel gesehen. ein verlassenes spinnennetz, von tauperlen bedeckt.&lt;br /&gt;
der schlag einer nachtigall am flussufer.&lt;br /&gt;
die von vielen händen blank gescheuerte haltekette am beginn der hängebrücke. der mann, der mir auf halber strecke entgegen kommt, unsicheren schritts auf schwankenden brettern, das gesicht verbrannt, die augen grell.&lt;br /&gt;
die rundgeschliffenen kiesel auf dem grund des flusses.&lt;br /&gt;
in der ferne ein zaun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
worte.</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    <dc:subject>fischgrund</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 schmollfisch</dc:rights>
    <dc:date>2013-10-12T22:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/97002665/#404098865">
    <title>?&lt;br /&gt;
Danke, war nett, drüber gesprochen zu haben.</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/97002665/#404098865</link>
    <description>?&lt;br /&gt;
Danke, war nett, drüber gesprochen zu haben.</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 schmollfisch</dc:rights>
    <dc:date>2013-05-15T09:36:37Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/97002665/#404098861">
    <title>XKtDeYZxUrGLGmACHE</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/97002665/#404098861</link>
    <description>JfcrgenEs kommt vermutlich auf die Wespenart an.  Ich habe Zitronen u. Nelken vehrucst: Null Reaktion   aber beim Basilikum haben sie sich dann aus dem Staub gemacht. Wenn man die  Jungs und Me4dels  nicht abmurksen mf6chte, muss man geduldig ausprobieren, was sie nicht so mf6gen. Allerdings, habe ich meine Versuche im (halb-)geschlossenen Re4umen gemacht (Dachgeschoss)</description>
    <dc:creator>Hamid (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Hamid (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2013-05-15T09:18:21Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/319820103/#319820445">
    <title>oh kastrierte...&lt;br /&gt;
na sowas - aber besser sozusagen für die wirtschaft&lt;br...</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/319820103/#319820445</link>
    <description>oh kastrierte...&lt;br /&gt;
na sowas - aber besser sozusagen für die wirtschaft&lt;br /&gt;
so insgesamt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sollen auch weniger streng riechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tut weh der gedanke streichelt man das fell - den warmen leib</description>
    <dc:creator>clarabella</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 clarabella</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-07T15:48:35Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/319820103/#319820188">
    <title>:-)</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/319820103/#319820188</link>
    <description>Danke, liebe schmollt.</description>
    <dc:creator>Frei (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Frei (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-07T06:33:16Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/319820103/">
    <title>Pubertät die zweite</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/319820103/</link>
    <description>In der langen Kette der &lt;a href=&quot;http://schmollfisch.twoday.net/stories/235551963/&quot;&gt;Katerbesuche&lt;/a&gt; heute ein bizarrer Tag.&lt;br /&gt;
Kater schwarz, stammt von nebenan, besucht uns seit letzten Frühsommer (damals gerade mal eine Handvoll Kater) kam heute nicht in Begleitung seines großen roten Freundes, sondern allein. Streunte zur offenen Terrassentür herein. Schnurrte lauthals. Wollte Leckerli. Ich nahm ihn hoch und ließ ihn vor Schreck beinahe wieder fallen, weil er am Bauch einen sieben Zentimeter langen kahlen Fleck hatte. Die Haut darunter seltsam bläulich. Eine lange rote Narbe.&lt;br /&gt;
Was hat ihm gefehlt? Keine Ahnung. Mir schien er immer kerngesund. Ich habe mir vorgenommen, die Nachbarn zu fragen. Bis dahin setze ich insgeheim vor dem Wort Kater einen Vorbehalt. Mir wurde er als Kater vorgestellt und hat einen Männernamen. Aber dass er hinten herum irgendwie anders aussah als Kater rot, das habe ich mir schon länger gedacht. Vielleicht sind die Nachbarn auf den gleichen Gedanken gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann nach zehn Uhr abends, als ich mit meiner Tochter fernsah, kam Kater rot an die Tür. Ich machte auf. Er kam schnurrend hereinstolziert, wollte Leckerli. Kater rot ist etwas freundlicher (und meiner Meinung nach intelligenter) als Kater schwarz. Ich biete ihm gern eine Kleinigkeit an, daher weiß er, wo die Büchse steht. Als er vor mir her in die Küche lief, fiel mir das Herz in die Hosen. Auch Kater rot ist kein Kater mehr. (Wenn Kater schwarz denn je einer gewesen war.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erstaunliche ist, dass beide Kater aus verschiedenen Häusern stammen. Schwarz gehört nach nebenan, Rot irgendwohin um zwei Ecken, ich weiß es nicht genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir war wehmütig zumute. Noch wehmütiger stimmte mich das Verhalten, das laute Schnurren, das Betteln, das Gleich-wieder-weg-Wollen, der unverhohlene Katzenegoismus: Bis jetzt hat sich nichts geändert. Warum sollte es auch.</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    <dc:subject>Tagesblupp</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 schmollfisch</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-07T00:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/291042616/#293147045">
    <title>Danke für den Hinweis, ich habe zwei gelöscht :o)&lt;br /&gt;
Er steht deshalb &quot;für...</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/291042616/#293147045</link>
    <description>Danke für den Hinweis, ich habe zwei gelöscht :o)&lt;br /&gt;
Er steht deshalb &quot;für Neda&quot; hier, weil sie bei Facebook danach gefragt hat. &lt;br /&gt;
Ein uralter Text. Ist auch mal in unserem VHS-Jahrbuch gedruckt worden. Das Haus gab es wirklich.</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 schmollfisch</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-02T00:09:13Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/291042616/#291108674">
    <title>und warum steht dieser spannende text nun dreimal hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich...</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/291042616/#291108674</link>
    <description>und warum steht dieser spannende text nun dreimal hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich glaube ich las ihn auch schon einmal &lt;br /&gt;
aber mir fehlt eine fortsetzung&lt;br /&gt;
gruss an neda</description>
    <dc:creator>clarabella</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 clarabella</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-01T21:57:34Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/291042616/">
    <title>Hotel Schneegipfel</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/291042616/</link>
    <description>&lt;i&gt;(hier gepostet für Neda. Danke fürs Ausgraben!)&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kamen bei hereinbrechender Dunkelheit an und suchten in dem fremden Ort nach ihrer Unterkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Hotel Schneegipfel heißt es«, erklärte Ute den beiden Kindern zum x-ten Mal. »Bitte helft mir beim Suchen. Ich weiß nicht, wo es liegt.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Hier ist aber alles voller Hotels, Mama«, bemerkte die achtjährige Ilka.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ganze Ort bestand aus Gasthöfen. Die meisten waren große weiße Gebäude im ländlichen Stil, mit holzverschalten Giebeln und breiten, geschnitzten Balkonen. &lt;br /&gt;
Vogelfutterhäuschen und Schneemänner schmückten die Vorgärten. Auf allen Dächern lag dicker Schnee. Ute fuhr langsam, und sie und die Kinder versuchten, im trüben Straßenlampenschein die Hausnamen zu entziffern, die entweder auf große Holzschilder oder auf den Putz gemalt waren. »Hotel Jachmann«, las Ilka langsam und stockend, »Haus Reserl, Zum Kahlwirt  nein, zum Karlwirt.« Ihre kleine Schwester Reni stieß sie in die Seite, und beide begannen haltlos zu kichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Haltet doch die Klappe!&lt;/i&gt; Ute widerstand dem Impuls, die Kinder anzuschnauzen. Das Lachen würde ihnen ohnehin bald vergehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Jetzt ist Schluss. Achtung, ich fahre weiter. Achtung, mitlesen!«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An beiden Straßenseiten war der Schnee zu kniehohen Wällen zusammengeschoben. In manchen Fenstern funkelten noch Lichterbögen, obwohl es schon lange nach Dreikönig war, und an den Türen hingen Tannenkränze mit roten Schleifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Ich will morgen Schlitten fahren!«, verkündete die kleine Reni, in einem kühnen Gedankensprung vom Weihnachtsschmuck zu ihrem Weihnachtsgeschenk. »Mama, können wir morgen Schlitten fahren?«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ute antwortete nicht, sondern lehnte sich weit nach vorne und schaute an den Hausfassaden hinauf. Sie hatte das Ende der Straße erreicht, wendete und fuhr zurück, um einen Abzweig in die zweite Hauptstraße des Ortes zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Morgen muss ich mit euch Schlitten fahren. &lt;/i&gt;Doch wie sagt man zwei kleinen Kindern, dass ihre Familie vor der Auflösung steht?&lt;i&gt; Papa ist nicht mitgekommen. Nicht, weil er arbeiten musste, sondern, weil er keine Lust hatte. Hört ihr? Er hatte keine Lust. Hatte Besseres vor. Versteht ihr das? Ist das bei euch angekommen??&lt;/i&gt; »Schneegipfel, schaut bitte«, wiederholte sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Hotel Kreischanfall«, sagte Ilka und wies auf ein Haus im Rohbau. Reni prustete los, und ihr Kichern steigerte sich zu hilflosem Gackern, als Ilka hinzufügte: »Bei uns liegen Sie richtig!«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ein beliebter Scherz, den sie von ihrem Vater übernommen hatten. Ute trat heftig auf die Bremse; das Auto rutschte ein Stück weiter und prallte gegen einen Schneewall. Sie musste den Rückwärtsgang einlegen und ein paar Mal Gas geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Mama, du sollst nicht so wild bremsen, wenn es glatt ist!«, belehrte Ilka. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Halt die Klappe. Halt doch endlich die Klappe.&lt;/i&gt; Sie bog in die Abzweigung. »Haus Geranie«, »Rosenhalde«, »Schönblick«. Die meisten Hotels hatten kleine Abstellplätze für die Autos der Gäste, und rundherum lag der Schnee in hüfthohen Haufen. Schneeschieber und Säcke mit Streusalz lehnten an den Hauswänden. Hier und da stand ein vergessener Schlitten am Straßenrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straße führte wieder aus dem Ort hinaus. Am Ende stand ein Gebäude mit Klappläden, das mit einer Unmenge Eiszapfen geschmückt war. Zu Hunderten hingen filigrane Tropfsteine von den Fenstersimsen und klebten in dicken Trauben am Balkon. Es war eine Welt aus Weiß, mit feinem Schnee bestäubt wie mit Puderzucker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Reni hüpfte aufgeregt auf dem Rücksitz. »Mama, Mama! Das muss es sein! Das ist es ganz bestimmt! Ein Märchenschloss!«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Ich sehe nirgends Licht.« Ute bremste und schaute an dem Haus hinauf. Aber es war das letzte Haus an der Straße. Wenn es nicht das richtige war, musste sie wenden und wieder in den Ort hinein fahren. Und von vorne beginnen mit der Suche. Sie lehnte die Stirn gegen das Lenkrad und seufzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Was ist denn, Mama? Ist das nun unser Hotel, Mama? Mama!«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ute riss die Tür auf und stieg aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Wartet mal hier«, wies sie die Kinder an und schloss die Tür wieder, um den Wagen nicht auskühlen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weiß bepuderte Haus lag dunkel. Neben dem doppelflügeligen Eingangstor hing das übliche Namensschild. Es handelte sich also um ein Hotel oder einen Gasthof. Doch auch das Schild war mit einer Menge nadelscharfer Eiszapfen übersät und unleserlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ute zögerte, den Gehsteig zu verlassen, aber endlich stieg sie doch in den knöchelhohen Schnee und watete an dem niedrigen Zaun entlang um das Haus herum. Auch an der Seite des Gebäudes war alles voller Eiszapfen; sie hingen reihenweise von den Fensterbänken und an der Dachtraufe wie ein erstarrter Wasserfall. »Wenn nur keiner runterfällt«, dachte sich Ute und schauderte zusammen, als sie sich die kalte, scharfe Spitze in ihrem Nacken vorstellte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sah sie die Rückseite. Das halbe Obergeschoss fehlte. Der Dachstuhl war zertrümmert, und schwarzes Gebälk ragte wirr in den Nachthimmel. Die Fassade des Untergeschosses war rußgeschwärzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus hatte gebrannt. Und die Eiszapfenpracht, dachte Ute, während sie die verkohlten Wände betrachtete, kam zweifellos vom Löschwasser der Feuerwehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Mama!«, rief eine Kinderstimme. »Mama!«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rasch machte Ute kehrt und lief an der Seite des Hauses zurück. Ilka war ausgestiegen und winkte ihr heftig zu. »Was ist jetzt, Mama? Wohnen wir in dem Märchenschloss, Mama? Das ist doch bestimmt unser Hotel, nicht wahr, Mama?«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ute stapfte durch den hohen Schnee zur Straße hin. »Nein«, sagte sie, während sie den Schnee von ihren Stiefeln abklopfte und sich wieder auf den Fahrersitz setzte. »Nein, dort dürfen wir nicht wohnen. Es ist ein Haus für Feen. Nur für Feen und Elfen. Nicht für Menschen wie uns.«</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    <dc:subject>fischgrund</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 schmollfisch</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-01T21:48:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/235548986/#285828355">
    <title>dann lag ich ja gar nicht so falsch&lt;br /&gt;
:-)</title>
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    <description>dann lag ich ja gar nicht so falsch&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>clarabella</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 clarabella</dc:rights>
    <dc:date>2013-02-27T23:34:59Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/235548986/#285828339">
    <title>Wir hatten im Blauen Salon so eine Art Spiel, was man zu welchem Roman essen und...</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/235548986/#285828339</link>
    <description>Wir hatten im Blauen Salon so eine Art Spiel, was man zu welchem Roman essen und trinken könnte / sollte.&lt;br /&gt;
Daraus ist diese Idee entstanden. Den Ort gibt es tatsächlich. Ich habe den genauen Namen vergessen, aber er fängt jedenfalls mit A an. Ich habe dort nicht gewohnt, bin nur am Hafen ein wenig spazierengegangen, aber das mit den Gezeiten, mit dem irrsinnig an den Mauern hochspritzenden Wasser und mit der verbrannten Schneise stimmt jedenfalls. Und ich habe mich gefragt, was die Leute, die dort ihren Urlaub verbringen, eigentlich von morgens bis abends machen. &lt;br /&gt;
Meine Cora findet sich Gott sei Dank überall zurecht.&lt;br /&gt;
Grüße vom schmollfisch!</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 schmollfisch</dc:rights>
    <dc:date>2013-02-27T22:23:08Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/235548986/#285828257">
    <title>na,ich bin  abgefüttert mit allen erlesenen&quot;&quot;&quot;&quot; und weniger erlesenen...</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/235548986/#285828257</link>
    <description>na,ich bin  abgefüttert mit allen erlesenen&quot;&quot;&quot;&quot; und weniger erlesenen Speisen - lach - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es gibt so Urlaube - auch ohne äussere Umstände&lt;br /&gt;
dass man nur liest - oder mal herumschaut und doch gleich wieder in den Schatten geht - zu heiss ist zu heiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das einzige was mich wundert, dass dort Ebbe und Flut sein sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber auch das wie plötzlich eintretende wüste Wasser in den Stuben.&lt;br /&gt;
Wir dürfen froh sein, wo wir leben - auch wenn man da eher seltener erlesene Speisen vorfindet.&lt;br /&gt;
Ich komme mir schon seltsam vor mit dem &quot;erlesenen&quot;&lt;br /&gt;
denn nur die Speisekarte studieren und dann Text verfassen, lach...</description>
    <dc:creator>clarabella</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 clarabella</dc:rights>
    <dc:date>2013-02-27T19:24:19Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/235551963/#271288148">
    <title>brekkies nehmen die immer noch ;-)</title>
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    <description>brekkies nehmen die immer noch ;-)</description>
    <dc:creator>clarabella</dc:creator>
    
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    <dc:date>2013-02-21T22:25:27Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/235551963/#271267444">
    <title>Die sind ja schon eine Weile aus der Pubertät raus. ;o)</title>
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    <description>Die sind ja schon eine Weile aus der Pubertät raus. ;o)</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    
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    <dc:date>2013-02-21T22:21:38Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/264163195/#271263924">
    <title>Und ob ich Bücher genießen kann! Gerade &quot;Lucy Moore&quot; habe ich sehr genossen....</title>
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    <description>Und ob ich Bücher genießen kann! Gerade &quot;Lucy Moore&quot; habe ich sehr genossen. Ich wollte, es gäbe mehr solche Bücher. Eine derartige Genauigkeit der Beobachtung habe ich nur noch in &quot;Perlmanns Schweigen&quot; gefunden.&lt;br /&gt;
Leider ist Cronin in seinen anderen Büchern nicht so tiefsinnig. Ich habe noch zwei gelesen, die waren viel actionreicher, wie man so sagt. Viel weniger Innenschau. Vielleicht, weil jeweils Männer im Mittelpunkt standen. Weitere &quot;Cronins&quot; habe ich mir erspart. Lucy Moore scheint ein Ausnahmefall in Cronins Schaffen zu sein.</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 schmollfisch</dc:rights>
    <dc:date>2013-02-21T22:20:59Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/235551963/#271005099">
    <title>unsere männer habens da wohl schwerer mit ihrem frauchen?</title>
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    <description>unsere männer habens da wohl schwerer mit ihrem frauchen?</description>
    <dc:creator>clarabella</dc:creator>
    
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    <dc:date>2013-02-21T20:16:22Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/264163195/#271005092">
    <title>ich schätze mal, das wort war nicht so sauber wie ein fisch?&lt;br /&gt;
liest sich...</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/264163195/#271005092</link>
    <description>ich schätze mal, das wort war nicht so sauber wie ein fisch?&lt;br /&gt;
liest sich jedenfalls mit nebengedanken schon ulkig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kannst du eigentlich die bücher noch geniessen, wenn du so mit lupe daran arbeitest?</description>
    <dc:creator>clarabella</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 clarabella</dc:rights>
    <dc:date>2013-02-21T20:11:50Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/264165793/">
    <title>Neben der Kappe</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/264165793/</link>
    <description>Ein Mann findet einen Gegenstand. (Später denkt er manchmal, dass wahrscheinlich eher der Gegenstand ihn gefunden hat.) Der Gegenstand hat die Kraft, seinen Träger unsichtbar zu machen. Er zeigt außerdem ein gewisses Eigenleben und verändert seinen Besitzer psychisch: Es fällt dem Mann immer schwerer, das Ding wegzulegen, andererseits wird er irgendwie immer weniger, wenn er es trägt. Manchmal möchte er das Ding loswerden, aber wenn er es verlegt hat, findet er keine Ruhe mehr, bis er es wiedergefunden hat, und am Ende wird ihm klar, dass es vernichten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingelt es? Und jetzt kommt das große Ätsch: Nein, es geht nicht um einen Ring, sondern um einen Hut; der Mann heißt nicht Frodo, sondern Simon, und der Hut gehorcht auch nicht irgendeiner strunzbösen Entität irgendwo im Osten, wo die Schatten drohn, sondern es bleibt ganz ungeklärt, woher er stammt (wenn es auch ein paar interessante Theorien dazu gibt). Und es geht auch nicht um ein ausuferndes Epos von mehreren tausend Seiten Länge, sondern um ein kleines Buch, das man an zwei Abenden auslesen kann. Das Buch heißt Die Tarnkappe von Markus Orths und ist meine erste große Lesefreude dieses Jahres. Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich den Autor irgendwoher kenne, vielleicht aus einem Schreibforum  egal, er beherrscht sein Handwerk und sprudelt nur so über vor Schreibfreude, wie man jedem Absatz seines Buchs anmerkt. Es ist keine amüsante Lektüre; das Buch hat sehr viel mehr mit unserer Wirklichkeit zu tun, als der erste Absatz vielleicht vermuten lässt, und der Leser bleibt mit einer Menge Denkanstöße zurück. Aber vor allem hat hier jemand geschrieben, weil er schreiben muss, nicht weil der Verlag meint, es sei mal wieder Zeit für einen neuen Dingsda und die Leser drauf warten. Auch das merkt man dem Buch an. Hier waltet echte Schreibwut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verneigung vor Tolkien gefällt mir  einmal ist sogar von der Kappe der Macht die Rede (gemeint ist die titelgebende Tarnkappe), und so sehr ich Tolkien schätze, noch mehr mag ich Phantastika im wahren Leben. Simon ist kein mittelalterlicher König, Truchsess, Zwerg oder Ork. Er ist so gewöhnlich, dass es beinahe schon weh tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Eben sehe ich, dass im ersten Absatz vielleicht der Eindruck entsteht, ich hätte alles verraten. Nein. Das Buch endet nicht damit, dass dem Mann klar wird, dass er das Ding vernichten muss. Es endet ganz anders. Aber mehr sag ich nicht.)</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    <dc:subject>schmollfisch liest</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 schmollfisch</dc:rights>
    <dc:date>2013-02-20T21:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/264163195/">
    <title>Wortgesang reloaded - die Fallgrube zwischen zwei Worten</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/264163195/</link>
    <description>Eine hinreißende Wortgeste entschlüpft A.J.Cronins Heldin Lucy Moore. Daran ist Cronin selbst mit einiger Sicherheit völlig unschuldig, wahrscheinlich auch sein Übersetzer Richard Hoffmann: Lucy erfindet ihr Bonmot ganz alleine. Lucy ist ein taffes Frauchen und hätte, lebte sie in der Gegenwart, bestimmt Karriere gemacht. Leider ist sie um 1880 geboren, was ihr nicht viel Spielraum lässt. Genau genommen gar keinen außer der Option, aus ihrem Gatten einen Mann zu machen. Leider ist der aber ein Schlaffi und trotzt ihren Bemühungen mit einem stillen, sympathischen Galgenhumor.&lt;br /&gt;
Ein scharfes Auge hat Lucy auf die Kusine Anna, die sie selbst für eine Woche eingeladen hat (wofür sie sich später ohrfeigen möchte). Anna ist trocken-direkt, auf sinnliche, etwas träge Art attraktiv, intelligent und selbstbestimmt. Obendrein hat sie, wie Lucy hintenherum erfährt, vor Jahren ein uneheliches Kind gehabt (es ist im Babyalter gestorben) und den Vater dazu nie benannt. Das schlägt dem Fass den Boden aus. Lucy traut sich kaum noch, ihren Mann mit diesem Vamp allein zu lassen. Ihren hausfraulichen Ehrgeiz gibt sie indessen keine Minute auf. Anna bekommt jeden Tag ihr Frühstückstablett und ein vorher geplantes Picknick wird mit größter Sorgfalt vorbereitet: Lucy macht nach meiner Rechnung für drei Erwachsene und einen achtjährigen Jungen mindestens zwölf belegte Brote, eine Tüte Krapfen, einen Obstkuchen, ein Paket Zwieback und einen Schwung hartgekochte Eier zurecht (das nur nebenbei). Sie selbst will nach dem Picknick Himbeeren pflücken gehen, ihr Sohn seine Angel ausprobieren  wer beaufsichtigt aber ihren Mann und Anna? Die Sorge treibt Lucy ununterbrochen um und gibt ihr, als an Ort und Stelle der Picknickplatz gewählt wird, die Frage an Anna ein:&lt;br /&gt;
Möchtest du fischen oder pflücken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht muss man, um diese Frage so zu lesen wie ich, vorher zehn engbedruckte Seiten lang Zeuge von Lucys Sorgen und Ängsten geworden sein. Ich habe jedenfalls weder fischen noch pflücken gelesen, sondern ein anderes Wort, das genau zwischen fischen und pflücken liegt .... Und so kommt Lucys Mann auch, getrieben durch Lucys ununterbrochenen Argwohn, fünf Seiten später zu Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso wie ich, ihe Leserin.</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    <dc:subject>schmollfisch liest</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 schmollfisch</dc:rights>
    <dc:date>2013-02-17T22:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/235551963/#235551990">
    <title>Wer möchte da nicht gern Kater sein.</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/235551963/#235551990</link>
    <description>Wer möchte da nicht gern Kater sein.</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 schmollfisch</dc:rights>
    <dc:date>2013-02-05T23:22:38Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/235551963/#235551974">
    <title>;)</title>
    <link>http://schmollfisch.twoday.net/stories/235551963/#235551974</link>
    <description>Herrlich.</description>
    <dc:creator>Freni (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 Freni (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2013-02-05T22:22:37Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://schmollfisch.twoday.net/stories/235551963/">
    <title>Pubertät</title>
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    <description>&lt;a href=&quot;http://schmollfisch.twoday.net/stories/219022851/&quot;&gt;Der kleine Bruder&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends gegen acht öffne ich ein letztes Mal die Terrassentür, um das Wohnzimmer durchzulüften, und setze mich solange mit meinem Buch und dem letzten Kaffee in die Küche ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stehen sie plötzlich neben mir, einer links, einer rechts.&lt;br /&gt;
Der eine schwarz, der andere rot. Der schwarze gehört dem Nachbarn, das weiß ich. Der rote ist von weiter weg, aber es ist ein Kater, unkastriert (soweit ich das erkennen kann), sieht gepflegt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben Hunger. Sie sitzen vor dem Kühlschrank, obwohl ich nichts aus dem Kühlschrank gebe; das wissen beide. Ich habe nur Trockenfutter, Leckerli. Zwei Handvoll schütte ich auf den Boden. Sie fressen heißhungrig und drehen danach eine Runde durch das ganze große Esszimmer/Wohnzimmer/Wintergarten, alles ist offen, überall kriechen sie hin und begutachten alles. Ich bin nicht sicher, ob sie stubenrein sind, deshalb behalte ich sie genau im Auge. &lt;br /&gt;
Das ist anstrengend, aber schnell vorbei. Binnen fünf Minuten sind sie wieder draußen. Habe ich die Terrassentür inzwischen zugemacht, weil mir zu kalt wurde, stehen sie davor und miauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind junge Männer. Sie wollen raus. &lt;br /&gt;
Sobald ich die Tür aufmache, rennen sie davon auf neue Abenteuer. Draußen ist Schneesturm, aber das ist ihnen egal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue ihnen nach (mit leisem Neid), dann schließe ich die Tür endgültig; mittlerweile ist es viertel nach acht - Tatortzeit - und ich stelle den Fernseher an und nehme mein Strickzeug.</description>
    <dc:creator>schmollfisch</dc:creator>
    <dc:subject>Tagesblupp</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 schmollfisch</dc:rights>
    <dc:date>2013-02-05T21:57:00Z</dc:date>
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