Das Elternhaus

Seit er von seiner Krankheit wusste, war er überzeugt gewesen, er werde früher sterben als sein Bruder, viel früher; vielleicht sogar früher als seine Eltern. Dass er nun als Letzter übrigblieb, kam ihm wie ein schlechter Streich vor – als hätte man ihm die Rolle, die zu spielen er gewohnt war, weggenommen und ihm eine völlig neue gegeben, die er nicht beherrschte. Nun hatte er das Haus nehmen müssen und mit dem Haus den Hund.

Der Mann setzte sich mit seiner Kaffeetasse auf das schäbige Sofa und schaute durch den Glaseinsatz der Hintertür auf den Garten hinaus. Der Hund war jetzt verstummt, war in die Hocke gegangen und kackte ins Gras, den Blick gemütsruhig in den Himmel gerichtet, als sei nichts.

Blubbern als Kunst!

brille

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"Es gibt in der geistigen Welt weitaus mehr Gnade, als sich der Mensch vorstellen kann."
(Meridian 2/2012)

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